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Wie läuft eine ambulante Knie-Operation ab?

Knie-Arthroskopien im Ambulanten OP-Zentrum Emmendingen


Die Indikation zur Knie-OP wird in der Praxis in der Sprechstunde gestellt. Der Patient wird ausführlich aufgeklärt und über die notwendige Operation unterrichtet. Ist er mit dem Vorgehen einverstanden, folgt das "Aufklärungsgespräch" (hier wird über Vorgehen und mögliche Risiken gesprochen). Diese Aufklärung wird schriftlich festgehalten und von Arzt und Patient unterschrieben.

Das weitere Vorgehen wird erläutert:
Voruntersuchung beim Hausarzt zur Bestätigung der Narkosefähigkeit
Telefonische Kontaktaufnahme mit dem OP-Zentrum zur Vereinbarung eines Prämedikationstermines. Hier wird auch die Uhrzeit der OP festgelegt
Aushändigen der OP-Mappe mit allen Informationen zur OP: Aufklärungsbogen in Kopie; Prämedikationsbogen zum Ausfüllen zu Hause; Checkliste zum Verhalten vor der OP und Checkliste zum Verhalten nach der OP inkl. der Notfalltelefonnummer
Überweisung für den Hausarzt zur Voruntersuchung und für den Anästhesisten zur Narkose
Versorgung mit Unterarm-Gehstöcken, sofern nicht vorhanden
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU)
Vereinbarung der postoperativen Kontrolltermine (in der Regel 1. Tag; 4. Tag und 8. Tag nach der OP; sonstige Termine werden individuell vergeben)
 
Wenige Tage vor dem Eingriff erfolgt in der Regel eine Voruntersuchung durch die Narkoseärzte im OP-Zentrum in Emmendingen. So kann nochmals die Belastbarkeit für den geplanten Eingriff in Vollnarkose sichergestellt werden; zudem findet sich der möglicherweise ortsunkundige Patient dann am OP-Tag besser zurecht.

Am OP-Tag findet sich der Patient zur vereinbarten Zeit im OP-Zentrum ein. Der Aufenthalt bis zur Entlassung nach Hause dauert insgesamt ca. 3-4 Stunden. Nach Sicherstellung der zu operierenden Seite, erfolgt die "Prämedikation". Je nach gegebenen individuellen Voraussetzungen wird noch im Narkoseeinleitungsraum die Körperbehaarung im OP-Gebiet durch Rasur entfernt. Dann wird der Patient in den OP-Saal gebracht und die Narkose wird eingeleitet. Nun wird abgewaschen (desinfiziert), der Patient gelagert und mit sterilen Tüchern abgedeckt. Eine Neutralelektrode für evtl. nötige Elektrokoagulation wird grundsätzlich angelegt und überprüft. Unter sterilen Kautelen erfolgt nun die OP! Die wichtigsten Befunde werden dokumentiert (Videoprint, digital). Die Operation erfolgt in der Regel ohne Schließen der routinemäßig angelegten Oberschenkel-Blutsperre (Luftdruckmanschette zur vorübergehenden Unterbindung der Blutzufuhr des zu behandelnden Beines während der OP).

Am Ende des Eingriffs wird, sofern keine Allergien vorliegen, grundsätzlich Carbostesin/Naropin in das Gelenk instilliert für eine möglichst schmerzarme Aufwachphase. In bestimmten Fällen kann auch ein "Gelenkflüssigkeistaustausch" durch Hyaluronsäure erfolgen (1 Ampulle Suplasyn i. a.). Zum Abschluss wird ein elastokompressiver Verband angelegt und der Patient kommt in den Aufwachraum. Wenn der Kreislauf stabil ist, der Patient mobilisiert wurde und die Thromboseprophylaxe erläutert und durchgeführt wurde wird der Patient entlassen. Er ist mit Schmerzmitteln (z. B. Diclac und Ponstan), der OP-Mappe inkl. Notfalltelefonnummer und Checkliste "Verhalten nach der OP", einem Brief an den Hausarzt mit den nötigen Informationen über die OP, und den nötigen Antithrombosespritzen (5 x Monoembolex Fertigspritzen) versorgt.

Am ersten Tag nach der OP erfolgt ein Verbandswechsel, die Befunde werden erläutert und das weitere Vorgehen (Nachbehandlung) besprochen. Es erfolgt die Versorgung mit KG-Rezepten, AU (sofern nicht im Vorfeld erledigt). Die Thromboseprophylaxe wird erläutert und wenn nötig gezeigt oder durchgeführt. Bei Bedarf werden zusätzliche Schmerzmittel rezeptiert.

Am 2. Kontrolltermin erfolgt ein Verbandswechsel, der Arzt beurteilt die Wunden und das Gelenk grundsätzlich um evtl. eine Entzündung zu erkennen.

Am. 8. Tag werden in der Regel die Fäden entfernt; sollten weitere Nachbehandlungsmaßnahmen nötig sein, oder weitere Kontrolltermine, werden sie nun individuell vereinbart.

Ambulante Operationen in der Klinik Dr. Becker in Bad Krozingen:

Die Indikation zur OP wird in der Praxis in der Sprechstunde gestellt. Der Patient wird ausführlich aufgeklärt und über die notwendige Operation unterrichtet. Ist er mit dem Vorgehen einverstanden folgt das "Aufklärungsgespräch" (hier wird über vorgehen und mögliche Risiken gesprochen). Diese Aufklärung wird schriftlich festgehalten und von Arzt und Patient unterschrieben! Bei Privatversicherten Patienten wird ein "Behandlungsvertrag unterschrieben.

Das weitere Vorgehen wird erläutert:
Voruntersuchung beim Hausarzt zur Bestätigung der Narkosefähigkeit
Durch die OP-Anmeldung in der Klinik durch den Arzt wird der Patient automatisch von der Klinik-Anästhesie kontaktiert (telefonisch oder per Post) zur Vereinbarung eines Prämedikationstermines. Hier wird auch die Uhrzeit der OP festgelegt
Aushändigen der OP-Mappe mit allen Informationen zur OP: Aufklärungsbogen in Kopie; Checkliste zum Verhalten vor der OP und Checkliste zum Verhalten nach der OP inkl. der Notfalltelefonnummer.
Überweisung für den Hausarzt zur Voruntersuchung und für die Klinik, bzw. Klinikeinweisung
Versorgung mit Unterarm-Gehstützen, sofern nicht vorhanden
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sofern nötig
Vereinbarung der postoperativen Knotrolltermine (in der Regel 1. Tag; 4. Tag und 8. Tag nach der OP; sonstige Termine werden individuell vergeben)

Am OP-Tag findet sich der Patient zur vereinbarten Zeit in der Klinik ein. Nach Sicherstellung der zu operierenden Seite, erfolgt die "Prämedikation" und die Narkose wird eingeleitet. Parallel wird abgewaschen (desinfiziert) und gelagert und abgedeckt. Eine Neutralelektrode für evtl. nötige Elektrokoagulation wird grundsätzlich angelegt und überprüft.
Unter sterilen Kautelen erfolgt nun die OP! Die wichtigsten Befunde werden dokumentiert (Videoprint, digital). Die Operation erfolgt grundsätzlich ohne schließen der regelmäßig Angelegten Blutsperre.

Intraoperativ wird am Ende grundsätzlich Carbostesin/Naropin in das Gelenk instilliert für eine möglichst schmerzarme Aufwachphase. In bestimmten Fällen kann auch ein "Gelenkflüssigkeistaustausch" durch Hyaluronsäure erfolgen (1 Ampulle Suplasyn i.a.).

Zum Abschluss wird ein elastokompressiver Verband angelegt und der Patient kommt in den Aufwachraum. Wenn der Kreislauf stabil ist, der Patient mobilisiert wurde und die Thromboseprophylaxe erläutert und durchgeführt wurde wird der Patient entlassen.

Er ist mit Schmerzmitteln (Diclo 75 und Tramal), der OP-Mappe inkl. Notfalltelefonnummer und Checkliste Verhalten nach der OP versorgt.

Am ersten Tag nach der OP erfolgt ein Verbandswechsel, die Befunde werden erläutert und das weitere Vorgehen (Nachbehandlung) besprochen. Es erfolgt die Versorgung mit KG-Rezepten, AU (sofern nicht im Vorfeld erledigt). Die Thromboseprophylaxe wird erläutert, rezeptiert und wenn nötig gezeigt oder durchgeführt. Bei Bedarf werden zusätzliche Schmerzmittel rezeptiert.

Am 2. Kontrolltermin erfolgt ein Verbandswechsel, der Arzt sieht die Wunden und das Gelenk grundsätzlich um evtl. eine Entzündung zu erkennen.

Am. 8. Tag werden in der Regel die Fäden entfernt; sollten weitere Nachbehandlungsmaßnahmen nötig sein, oder weitere Kontrolltermine, werden sie nun individuell vereinbart.
 
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