Endoprothetik
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Endoprothetik

Schwerpunkt EndoprothetikDer Begriff Endoprothetik ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen und Tätigkeiten, die sich auf künstliche Gelenke beziehen. Im Gegensatz zu anderen Prothesen sitzen die Endoprothesen im Körper („Endo-„) unter der Haut und sind nicht sichtbar. Es beginnt bei den Herstellerfirmen, deren Entwicklung, dem Design und den verwendeten Materialien, erstreckt sich über Tests und Erprobung sowie Herstellung der speziellen Instrumente, die zur Operation, der sogenannten Implantation verwendet werden. Hierfür wird ein sehr großer Aufwand betrieben. Die Vorschriften sind sehr streng und die Anforderungen sind extrem hoch. Denn am Ende steht ein High-Tech-Produkt, an das von Patient und Operateur gleichermaßen hohe Erwartungen gerichtet werden.

In der Praxis stehen dann die Operation sowie die Kontrolluntersuchungen im Vordergrund, bis hin zum Austausch gelockerter Kunstgelenke, den sogenannten Wechseloperationen. Man kann heute davon ausgehen, dass die Endoprothesen an Hüfte und Knie im Durchschnitt mindestens 15-20 Jahre halten.

Die Implantation (und Wechseloperationen) von Hüft- und Kniearthrose ist einer der Schwerpunkte der Orthopädie FreiburgSÜD. Neben konservativen (nicht-operativen) Therapieformen verfügen wir über große Routine auf dem Gebiet der Endoprothetik. Unser Grundprinzip lautet, mit dem Patienten alle in Frage kommenden konservativen Therapieverfahren zu erörtern und nach Möglichkeit erfolgreich einzusetzen.

Eine der angeborenen Ursachen für eine Hüftarthrose ist die Hüftdysplasie (Entwicklungsstörung der Hüfte mit fehlerhafter Formgebung des Gelenkes). Wird diese früh erkannt (kurz nach der Geburt), kann konservativ eingegriffen und unter Nutzung des Wachstums das Gelenk erfolgreich umgeformt werden. In Deutschland ist das Neugeborenenscreening durch eine Ultraschalluntersuchung in der 4.-5. Lebenswoche Vorschrift. Die im Rahmen der kindlichen Vorsorgeuntersuchung U3 („gelbes Heft“) anstehende Hüftsonographie zum Ausschluss einer Hüftdysplasie wird auch in der Orthopädie FreiburgSÜD durchgeführt.

In vielen Fällen mit schwerwiegenden Gelenkschäden bei Erwachsenen ist die operative Therapie die einzig sinnvolle Option. In den meisten Fällen, in denen eine Operation unvermeidbar ist, ist an der Hüfte eine Totalendoprothese (H-TEP) angezeigt. Hierbei wird das gesamte Gelenk ersetzt.

Am Knie sind unter bestimmten Voraussetzungen neben den Totalendoprothesen (K-TEP) auch Teilprothesen (z. B. sogenannte Schlittenprothesen) möglich.

Hüft-Totalendoprothesen / H-TEP

Auch wenn Sie nicht aus der Region stammen oder aus dem Ausland kommen, werden wir Sie gerne beraten und eine überregionale, individuelle Lösung und Organisation für einen reibungslosen Ablauf Ihres Gelenkeingriffs anbieten.Kontaktieren Sie uns gerne via Email.

Arthrose rechte Hüfte (Coxarthrose)

Arthrose rechte Hüfte (Coxarthrose)

zementfreie Totalendoendoprothese

zementfreie Totalendoendoprothese

Es handelt es sich um einen stationären Eingriff in der Klinik Dr. Becker in Bad Krozingen mit anschließender Reha-Maßnahme. Es werden Implantate mit gesicherten Materialeigenschaften, sehr guter Haltbarkeit und optimaler Implantierbarkeit eingesetzt (Fa. Smith&Nephew;/Endoplus), so dass über sehr kleine Operationszugänge (7-10 cm Schnittlänge) implantiert werden kann. Neben einer kosmetisch ansprechenden Narbe kann so auch die Wundheilung optimiert werden.

Wo immer möglich favorisieren wir den zementfreien Einsatz der Prothesen (um spätere Wechsel zu erleichtern) und verwenden Keramik/Keramik Gleitpaarungen um den Abrieb und damit die abriebbedingte Prothesenlockerung zu vermeiden.

Wie bei allen von uns durchgeführten Therapien werden Sie individuell beraten um die für Sie bestmögliche Therapieoption zu finden.

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