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  Knie, Arthrose, Kreuzband, Schmerzen, Bandscheibe, Operation, OP, Knieschmerzen
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Orthopädie Freiburg Stationäre Operationen
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Stationäre Operationen in der Klinik Dr. Becker in Bad Krozingen:

Allgemein


Die Indikation zur OP wird in der Praxis in der Sprechstunde gestellt. Der Patient wird ausführlich aufgeklärt und über die notwendige Operation unterrichtet. Ist er mit dem Vorgehen einverstanden folgt das "Aufklärungsgespräch" (hier wird über vorgehen und mögliche Risiken gesprochen). Diese Aufklärung wird schriftlich festgehalten und von Arzt und Patient unterschrieben! Bei Privatversicherten Patienten wird ein "Behandlungsvertrag unterschrieben.

Das weitere Vorgehen wird erläutert:
Voruntersuchung beim Hausarzt zur Bestätigung der Narkosefähigkeit
Durch die OP-Anmeldung in der Klinik durch den Arzt wird der Patient automatisch von der Klinik-Anästhesie kontaktiert (telefonisch oder per Post) zur Vereinbarung eines Prämedikationstermines, sofern der Patient nicht bereits einen Tag vor der eigentlichen Operation im Krankenhaus aufgenommen wird. Hier wird auch die Uhrzeit der OP festgelegt.
Aushändigen der OP-Mappe mit allen Informationen zur OP: Aufklärungsbogen in Kopie; ggf. Checkliste zum Verhalten vor der OP und Checkliste zum Verhalten nach der OP inkl. Der Notfalltelefonnummer; ggf. schon Nachbehandlungsschema. Überweisung für den Hausarzt zur Voruntersuchung und für die Klinik, bzw. Klinikeinweisung.
Die vorhanden Röntgenbilder werden als Papierausdruck ebenfalls in der OP-Mappe mitgegeben.
Versorgung mit Unterarm-Gehstützen, sofern nicht vorhanden
Versorgung mit ggf. nötigen Orthesen oder Bandagen
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sofern nötig

Kreuzband:

Der Patient bleibt 2-5 Tage stationär in der Klinik und wird dort vom ärztlichen und nichtärztlichen Personal versorgt und betreut. In unklaren Situationen wird der Operateur sofort informiert und kann telefonisch oder vor Ort weitere Entscheidungen treffen.

Am OP-Tag findet sich der Patient zur vereinbarten Zeit in der Klinik ein. Nach Sicherstellung der zu operierenden Seite, erfolgt die "Prämedikation" und die Narkose wird eingeleitet. Parallel wird abgewaschen (desinfiziert) und gelagert und abgedeckt. Eine Neutralelektrode für evtl. nötige Elektrokoagulation wird grundsätzlich angelegt und überprüft.
Unter sterilen Kautelen erfolgt nun die OP! Die wichtigsten Befunde werden dokumentiert (Videoprint, digital). Die Operation erfolgt meistens mit Angelegter und geschlossener Blutsperre. Es wird in der Regel eine Drainage gelegt.
Intraoperativ wird am Ende grundsätzlich Carbostesin/Naropin in das Gelenk instilliert für eine möglichst schmerzarme Aufwachphase. Häufig wird von der Narkose zusätzlich ein 3-in-1-Block zur Schmerztherapie gelegt. In bestimmten Fällen kann auch ein "Gelenkflüssigkeistaustausch" durch Hyaluronsäure erfolgen (1 Ampulle Suplasyn i.a.).
Zum Abschluss wird ein elastokompressiver Verband angelegt und der Patient kommt in den Aufwachraum.

Mit der meistens vorhandenen M4-Orthese mit der Einstellung 0/0/90° E/F wird der Patient mobilisiert und bekommt bereits in der Klinik die erste KG inkl. CPM-Schiene. Es beginnt die Nachbehandlung nach Kreuzbandschema!

Am ersten Tag wird die Wunddrainage entfernt und es erfolgt ein Verbandswechsel.

Am 3. Tag nach der OP bzw. spätestens am 6. Tag erfolgt die Kontrolle in der Praxis. Hier wird ein Verbandswechsel durchgeführt und die Befunde erneut besprochen und das weitere Vorgehen erläutert (Kreuzbandschema mit ggf. Abweichungen bei Begleitschäden).

Von der Klinik werden Schmerzmittel (Ibu 600), Thrombosespritzen (Monoembolex/Clexane) und KG/Eis verordnet mitgebracht. In der Praxis wird ggf. zusätzlich Lymphdrainage verordnet und jeder Patient wird mit einer CPM (sofern die Kasse die Kosten trägt) und einem Muskelstimulationsgerät versorgt. Die Thromboseprophylaxe wird erneut erläutert und überprüft.

Am. 10. Tag werden die Fäden entfernt und es wird der Antrag auf eine ambulante Reha gestellt, die 6 Wochen nach der OP beginnen soll.

Kontrollen erfolgen alle 2 Wochen bis zur Reha und im Anschluss an die Reha; während der Reha ist der Patient in der Obhut der Reha-einrichtung!

Eine Kontrolle 6 Monate und ein Jahr nach der OP wird gewünscht, bleibt aber dem Patienten überlassen.

Knie-TEP

Der Patient bleibt ca. 14 Tage stationär in der Klinik und wird dort vom ärztlichen und nichtärztlichen Personal versorgt und betreut. In unklaren Situationen wird der Operateur sofort informiert und kann telefonisch oder vor Ort weitere Entscheidungen treffen. Visiten durch den Operateur finden zusätzlich statt.

Der Patient findet sich in der Regel einen Tag vor der OP zur vereinbarten Zeit in der Klinik zur stationären Aufnahme ein. Es erfolgt das Prämedikationsgespräch mit dem Anästhesisten und die OP wird vorbereitet.

Am OP-Tag erfolgt nach Sicherstellung der zu operierenden Seite die "Prämedikation" und die Narkose wird eingeleitet. Parallel wird abgewaschen (desinfiziert) und gelagert und abgedeckt. Eine Neutralelektrode für evtl. nötige Elektrokoagulation wird grundsätzlich angelegt und überprüft.
Unter sterilen Kautelen erfolgt nun die OP. Die Operation erfolgt meistens mit Angelegter und geschlossener Blutsperre. Die K-TEP wird regelmäßig Zementiert. Es werden in der Regel Prothesen der Fa. Endoplant oder Stryker verwendet; bei gesicherter Nickelallergie wird ein "Allergie-Knie" der Fa. Endoplant verwendet (Volltitanprothese!). Es werden in der Regel zwei Drainagen gelegt mit einem Orthopas-System zur Rücktransfusion von Drainageblut.
Am Ende der OP wird in 2 Ebenen ein Röntgenbild angefertigt (digital). Zum Abschluss wird ein elastokompressiver Verband angelegt und der Patient kommt in den Aufwachraum.

Spätestens am 2. Tag werden die Drainagen entfernt, regelmäßige Verbandswechsel erfolgen durch den Stationsarzt. Bereits am ersten Tag beginnt die KG inkl. CPM-Schiene und der Patient wird nach K-TEP-Nachbehandlungsschema mobilisiert.

Am 10.-14. Tag werden die Fäden entfernt. In der ersten Woche wird eine weitere Röntgenkontrolle durchgeführt.

Aus der Klinik kommt der Patient in eine Anschlussheilbehandlung (Reha), wo er in der Regel weitere 3 Wochen bleibt.

Nach der Reha, also etwa 6 Wochen nach der OP erfolgt die Wiedervorstellung in der Praxis. Hier wird die weitere KG festgelegt und die Funktion überprüft. Weitere Kontrollen erfolgen nach 1 Jahr und dann alle 2 Jahre, die Indikation zum Röntgen wird dann individuell gestellt.

Hüft-TEP

Der Patient bleibt ca. 14 Tage stationär in der Klinik und wird dort vom ärztlichen und nichtärztlichen Personal versorgt und betreut. In unklaren Situationen wird der Operateur sofort informiert und kann telefonisch oder vor Ort weitere Entscheidungen treffen. Visiten durch den Operateur finden zusätzlich statt.

Der Patient findet sich in der Regel einen Tag vor der OP zur vereinbarten Zeit in der Klinik zur stationären Aufnahme ein. Es erfolgt das Prämedikationsgespräch mit dem Anästhesisten und die OP wird vorbereitet.

Am OP-Tag erfolgt nach Sicherstellung der zu operierenden Seite die "Prämedikation" und die Narkose wird eingeleitet. Parallel wird abgewaschen (desinfiziert) und gelagert und abgedeckt. Eine Neutralelektrode für evtl. nötige Elektrokoagulation wird grundsätzlich angelegt und überprüft. Unter sterilen Kautelen erfolgt nun die OP.
Es erfolgt in der Regel eine zementfreie H-TEP-Implantation, wenn der Knochen es zulässt. Verwendet werden Standardprothesen der Fa. Endoplant oder Stryker. Es werden in der Regel zwei Drainagen gelegt mit einem Orthopas-System zur Rücktransfusion von Drainageblut.
Am Ende der OP wird in 1 Ebene ein Röntgenbild angefertigt (digital). Zum Abschluss wird ein elastokompressiver Verband angelegt und der Patient kommt in den Aufwachraum.

Spätestens am 2. Tag werden die Drainagen entfernt, regelmäßige Verbandswechsel erfolgen durch den Stationsarzt. Bereits am ersten Tag beginnt die KG und der Patient wird nach H-TEP-Nachbehandlungsschema mobilisiert.

Am 10.-14. Tag werden die Fäden entfernt. In der ersten Woche wird eine weitere Röntgenkontrolle durchgeführt.

Aus der Klinik kommt der Patient in eine Anschlussheilbehandlung (Reha), wo er in der Regel weitere 3 Wochen bleibt.

Nach der Reha, also etwa 6 Wochen nach der OP erfolgt die Wiedervorstellung in der Praxis. Hier wird die weitere KG festgelegt und die Funktion überprüft.

Weitere Kontrollen erfolgen nach 1 Jahr und dann alle 2 Jahre, die Indikation zum Röntgen wird dann individuell gestellt.
 
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